V-MODA Crossfade M-100 - Testbericht

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Audiomagnet.com
1,5
sehr gut
  Feedback: ★★★★½ 
(93) Kundenmeinungen
Pro: (+)
  • Bassgigant
  • Ausgewogener Mittel- und Hochtonbereich
  • Stylish
  • Hervorragende Verarbeitung
  • mehr?   das sagen die Nutzer
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Die Firma V-Moda ist in Deutschland eher unbekannt, obwohl sie weltweit beachtliche Erfolge zu verbuchen hat mit ihren außergewöhnlichen Kopfhörermodellen, die neben einem stylischen Design oft auch mit einem unverkennbaren Sound aufzutrumpfen wissen. Ein Spross der Firma ist der Crossfade M-100, welcher sich nicht nur durch ein wuchtiges Design auszeichnet, auch sein Bass spielt mit einer mächtigen Vehemenz auf, die den stylischen Over-Ear-Kopfhörer prädestiniert für elektronische Musik.

Fazit

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1,5
sehr gut
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Der Crossfade M-100 ist kein Kostverächter: Ganz egal, welche Musik man über ihn hört, er gibt alles ohne zu Murren auf höchstem Niveau wieder, weswegen wohl jeder seine Freude haben wird mit diesem hervorragend verarbeiteten, stylischen Over-Ear-Kopfhörer aus Amerika. Zugegeben, seine Klangabstimmung ist für Klassik nicht ideal, da der Bassbereich mit einer außergewöhnlich prägnanten Vehemenz zur Sache geht – weswegen hartgestottene Klassiklieber vielleicht mit einem anderen Kopfhörer glücklicher werden, aber ansonsten darf man für den V-Moda M-100 uneingeschränkt eine Kaufempfehlung aussprechen. Es verwundert nicht, dass er von der Presse über den Klee gelobt wird, denn das, was er bietet, ist beachtlich!

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Alternative   Testsieger Teufel Aureol Rea

Bilder & Videos

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Spezifikationen

Genauere Spezifikationen zum V-MODA Crossfade M-100 können Sie » hier « bekommen.

Kundenmeinungen

Es haben   93 Kunden das Produkt im Schnitt mit 4.4 von 5 Sternen (★★★★½ ) bewertet. Meinungen und Erfahrungen von Kunden zum V-MODA Crossfade M-100 gibt es » hier « nachzulesen.

Der erste Eindruck

Der M-100 ist kein Freund von halben Sachen: Seine Ohrmuscheln sind massiv und fallen aufgrund ihrer markanten Formgebung sofort ins Auge, die beinahe an ein zu klein geratenes Raumschiff aus einem Science-Fiction-Film erinnert. Auch der Bügel ist kein Kind von Traurigkeit, da seine Form ebenso massiv und auffällig ist wie die der Ohrmuscheln. Nichtsdestotrotz kann die Optik gefallen, sofern man kein hartgesottener Freund von Understatement ist – ansonsten wird man den M-100 wohl wieder schnell aus der Hand geben, um nach einem gediegeneren Kopfhörer zu suchen. Was schade wäre, denn nicht nur, dass der M-100 optisch ein kleines Highlight ist in der mitunter äußerst langweiligen Kopfhörerszene, des Weiteren kann auch die Verarbeitung des V-Moda vollauf überzeugen. Um einen hohen Tragekomfort zu gewährleisten, wurde der robuste Stahlflex-Kopfbügel mit einem weichen, anschmiegsamen Polster aus Leder verkleidet, und ebenso die in der Höhe einstellbaren, beweglich gelagerten Ohrmuscheln weisen fingerdicke Polster aus Echtleder auf, die sich ideal an die individuellen anatomischen Bedingungen anpassen.

Technik, die begeistert

Der Crossfade M-100 nimmt für sich in Anspruch, ein waschechter High-End Kopfhörer zu sein – weshalb es nicht verwundert, dass er sich in technischer Hinsicht mit vielen Highlights in Szene zu setzen versteht, die für einen außergewöhnlich guten Klang sorgen sollen. Damit Intermodulationsverzerrungen vermieden werden, wurde die 50 Millimeter große Membran in zwei separate Bereiche unterteilt: Der äußere Bereich ist einzig und alleine zuständig für die Basswiedergabe, während sich der innere Bereich nur um die Wiedergabe der mittleren und hohen Frequenzen zu kümmern hat. Diese Konstruktionsweise ist ein Novum und wurde bis dato noch von keinem anderen Hersteller praktiziert – weswegen es nicht verwundert, dass V-Moda ein Patent angemeldet hat, um zu verhindern, dass die Konkurrenz die innovative Idee widerrechtlich für eigene Zwecke nutzt. Um ein holographisches Klangerlebnis zu erzeugen, wurden auf der Frontseite der Ohrmuscheln drei Luftkanäle eingelassen, die bei spezifischen Frequenzen eine definiertes Luftvolumen aus dem Inneren des Gehäuses entweichen lassen sollen. Damit der Kopfhörer auch unter Alltagsbedingungen eine gute Figur macht, arbeitet er nach dem geschlossenen Prinzip, weswegen weder Straßenlärm noch störende Geräusche in Bus oder Bahn unangenehm auffallen. Dank der geringen Impedanz von 35 Ohm harmoniert er auch wunderbar mit mobilen Quellgeräten wie beispielsweise einem iPhone oder einem iPod – selbst wenn es eigentlich angebracht ist, solch einem teuren Kopfhörer einen angemessenen Verstärker zur Seite zu stellen.

Der Klang

Vertraut man den Werbeversprechen der Firma, soll eine außergewöhnlich breite, tiefe Bühne ein Markenzeichen des Crossfade M-100 sein, welche dem Hörer das Gefühl vermittelt, er wäre live beim Geschehen dabei – und sobald man die ersten Takte der Musik über diesen Kopfhörer hat erleben dürfen, muss man bestätigen, dass das Werbeversprechen nicht aus der Luft gegriffen ist, weswegen besonders Live-Aufnahmen über den V-Moda zu einem Erlebnis werden, das man so schnell nicht mehr vergisst. Auch der Bass kann sich hören lassen, da er nicht nur extrem schnell und nuanciert zur Sache geht, zudem überzeugt er auch mit einer rabenschwarzen Note, die ein breites Grinsen ins Gesicht zaubert. Wer gerne House, Dubstep oder anderweitige elektronische Musik hört, wird diesen Kopfhörer aufgrund seiner fabelhaften Basseigenschaften wohl nicht mehr hergeben wollen. Die mittleren Frequenzen überzeugen durch viel Volumen und Präsenz, ohne dass es ihnen an Lebendigkeit oder Klarheit fehlen würde – und besonders bei Stimmen und akustischen Instrumenten wissen sie sich in Szene zu setzen, da die Wiedergabe einen packenden Realismus besitzt, den man selten hat hören dürfen über andere Kopfhörer. Und wie sieht es mit den Höhen des M-100 aus? Sie sind brillant und voller schillernder Klangfarben – selbst wenn man zugeben muss, dass sie wohl nicht die Stärke dieses Kopfhörers sind. Was nun nicht bedeutet, die Höhen wären schlecht, vielmehr können sie nicht ganz an die Qualitäten der anderen Frequenzbereiche anknüpfen, was jedoch in Anbetracht der grandiosen Spielweise des Basses und der Mitten leicht zu verschmerzen ist.

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